
Der Münchner Verein „Sag Nein zu Drogen“ veranstaltet am 26. Juni anläßlich des von der UN proklamierten Welt-Anti-Drogentages einen Informationsstand in der Sendlinger Straße.
In der Zeit von 15.00 Uhr bis 18.30 Uhr verteilen Mitglieder des Vereins Drogen-Aufklärungsbroschüren, sammeln Unterschriften für eine Petition und zeigen Video-Clips, die die Öffentlichkeit über die Gefahren von Drogen aufklären.
Im Jahr 2007 hatte München seinen Höchststand an Drogentoten registriert. Polizei und Experten haben bis heute dafür leider keine Erklärung gefunden. Fakt ist, daß jeder dritte Jugendliche im Alter von 15 bis 17 Jahren bereits Haschisch (Cannabis) genommen hat. Einige davon greifen sogar täglich auch zu Alkohol. (Quelle: Kriminalitätsstatistik des Bayer. Innenmisteriums).
Gemäß dem UN-Drogenbericht von 2007 ist die weltweit am häufigsten konsumierte Droge Cannabis. Neu sei allerdings, dass Cannabis mittlerweile auf professionellen Plantagen in Deutschland, Belgien und den Niederlanden kultiviert wird. Beim Konsum von Kokain bleibt Europa nach Nordamerika Nummer zwei. Auch der Missbrauch von rezeptpflichtigen Medikamenten steigt weiter besorgniserregend an. Allein in den USA sind etwa 6,4 Millionen Menschen von Arzneimitteln abhängig.
Das „Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung”, startete im Jahre 2007 ihre weltweite Kampagne gegen den zerstörerischen Drogenkonsum. Unter dem Motto : “Kontrollieren Drogen DEIN LEBEN ? – Es ist Dein Leben. Dein Umfeld. Gib Drogen keine Chance” ruft dieses Büro alle Menschen und Anti-Drogeninitiativen auf, diese Kampagne zu unterstützen. Mit dabei ist auch der Münchner Verein „Sag-NEIN-zu-Drogen“, der an diesem Tag in der Sendlinger Straße seinen Infostand aufstellen wird. Mit Plakaten, Informations-Broschüren und Video-Spots wird die Öffentlichkeit an diesem Tag über die Gefahren von Drogen aufgeklärt.
Damit Jugendliche drogenfrei aufwachsen, ist es besonders wichtig, Kids über die Gefahren und die teilweise verheerenden Folgen des Drogen- und Alkoholmissbrauch aufzuklären. Genau hier setzen die vom Verein heraus gegebenen Informations-Broschüren „Fakten über Drogen“ an. Wissenschaftliche Studien belegen, daß eine Person, die bis zum 21. Lebensjahr keine illegalen Drogen genommen hat, voraussichtlich auch nicht zu diesen greifen wird.
Vor einigen Jahrzehnten entdeckte der amerikanische Philosoph L. Ron Hubbard, dass sich Rückstände von Drogen und anderen Schadstoffen im Fettgewebe des Körpers ablagern. Dort sind sie auch Jahre nach der Einnahme noch nachweisbar, welches durch wissenschaftliche Untersuchungen zweifelsfrei belegt werden kann.
Die Erfahrung hat gezeigt, dass Kinder und Jugendliche keine Drogen nehmen, wenn sie deren Auswirkungen verstehen und kennen, wenn sie nachahmenswerte Vorbilder haben und wenn sie von ihren gleichaltrigen Freunden und Bekannten in ihrer Sicht gegenüber Drogen bestärkt werden. Sie kommen ganz von selbst zu der Entscheidung: ‘Ich will keine Drogen nehmen.’ Das ist letztlich die Zielsetzung der Informationskampagne des Münchner Vereins „Sag-NEIN-zu-Drogen“, der auch von den Mitgliedern der Scientology Kirche unterstützt wird.
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